Mit Antonia bei den Aachen Dressage Days
Es gibt Dinge, die passieren einem nur einmal im Leben. Bei mir war es am Montag bei den Aachen Dressage Days ein Fell-Pad auf dem Sattel, das dazu führte, dass Antonia und ich nur als „Ausgeschieden“ auf der Ergebnisliste auftauchten. Das Pad ist zwar national in der Dressur zugelassen, international aber nur im Springen; in der Dressur gilt es da als „gadget“, also als Hilfsmittel. Immerhin habe nicht nur ich etwas gelernt, sondern auch die Stewards mussten zweimal hinschauen, um
sicherzugehen, dass die Regel so ist.
Antonia hat in der Prüfung eine wunderschöne Trabtour mit Highlights in den Piaffen und den Übergängen gezeigt, wurde dann aber in der Galopptour von der Kulisse abgelenkt und verspannte sich, so dass es zu Fehlern kam. Deshalb war ich dankbar, dass ich mit ihr spontan am Dienstag noch den nationalen Grand Prix reiten konnte. Da war sie dann auf dem Turnier – immerhin ihr erstes richtiges Übernachtungsturnier – und im Aachener Stadion richtig angekommen. Bei den Einerwechseln war die Anspannung vom Vortag noch nicht ganz vergessen, aber ich weiß ja, dass sie die kann. Aber insgesamt war es ein ganz anderes Reiten, was sich auch in der Notengebung niederschlug.
Es macht großen Spaß, mit diesem talentierten, aber eben auch sensiblen Pferd Erfahrung zu sammeln, und ich möchte mich an dieser Stelle bei Familie Dahmen bedanken, die dieses schöne Turnier mit so viel Einsatz ausrichtet. Nicht nur erfahrenere Reiter haben die Chance gern genutzt, ihren Pferden die eindrucksvolle Aachener Bühne zu zeigen und dort mit ihnen zu arbeiten, sondern auch erfreulich viele Nachwuchsreiter. Von Herzen merci!

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